Fink Media Verlag

Schinder nd Scharfrichter
Schinder und Scharfrichter
im Hochstift Freising

Autor: Karl Mayer

Neuauflage 10/2011


Als vor rund 20 Jahren das Buch „Schinder und Scharfrichter im Hochstift Freising“ des bekannten, inzwischen verstorbenen Freisinger Heimatforschers Karl Mayer im lokalen Buchhandel erschien, entwickelte es sich schnell zu einem beliebten und für die Geschichte der Stadt Freising unverzichtbaren Werk. Nachdem es viele Jahre vergriffen war, liegt es nun in einer Neuauflage vor.
In Mayers unverwechselbarer Erzählsprache wird hier das Leben und Arbeiten der Freisinger Scharfrichter im 17. und 18. Jahrhundert geschildert. Detailliert und dennoch erzählerisch stringent breitet sich darin der ganze Kosmos der fürstbischöflichen Herrschaft, insbesondere innerhalb der Residenzstadt Freising vor uns aus. Es geht um die zumeist grausigen Verpflichtungen, die der jeweilige Scharfrichter – zugleich immer auch Schinder – zu erfüllen hatte: Als Schinder war er für die tagtägliche Beseitigung von Tierkadavern zuständig, als Scharfrichter wurde er beizeiten für die Ausführung von Todesurteilen herangezogen.
Mayer vergisst dabei nie, die Hintergründe zum jeweils konkreten Geschehen zu schildern. So erhält man einen Einblick in die frühneuzeitliche Rechtsprechung, allgemein wie auch auf Freising bezogen. Besondere Ereignisse wie die berüchtigten Kinderhexenprozesse 1715 bis 1723 spielen ebenso eine Rolle wie das ganz persönliche Schicksal eines Scharfrichters und seiner Familie.

 
Der Bischof und der Bär
Der Bischof & der Bär

Das Leben des Heiligen Korbinian

illustriert von Thomas Goerge
erzählt von Korbinian, Rudolf und Thomas Goerge

Erstauflage 11/2011
inkl. Bastelbogen

Über den Heiligen Korbinian – Schutzpatron der Stadt Freising – wurden schon viele Werke und wissenschaftliche Abhandlungen verfasst. Doch ein wichtiges Genre wurde dabei immer unberücksichtigt gelassen: das Bilderbuch.
Diese Lücke wird nun mit dem vorliegenden Band „Der Bischof und der Bär – Die Legende des Heiligen Korbinian“ von Thomas Goerge geschlossen. Thomas Goerge ist in der deutsch-sprachigen Theaterwelt ein bekannter und anerkannter Bühnenbildner. Seine Arbeiten reichen von den Bayreuther Festspielen, der Biennale in Venedig bis zur eigenen Opern-Inszenierung in Wien.
Mit den Mitteln der Collage sind die Illustrationen des Buches auf der Höhe der Zeit und regen zum Rätseln, Suchen und Finden an. In Anlehnung an Bischof Arbeos „Vita Corbiniani“ wird die Legende des Heiligen von den drei Autoren Korbinian, Thomas und Rudolf Goerge neu erzählt. In  aktueller und leicht verständlicher Sprache gehalten, verbirgt sich so manches Augenzwinkern im Text.
So ist „Der Bischof und der Bär“ ein Bilderbuch, das den Ansprüchen an die heutige Zeit gerecht wird und nicht nur Kinder zum Lesen und Vorlesen einlädt.







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